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Von Daniel Thiel

Sommer-Sorgen für Virkus? Extrem offen! Gladbach-Star spricht über Transfer-Gerüchte

Roland Virkus und Stephan Schippers schauen auf ein Smartphone.

Dem einen Borussia-Verantwortlichen winken Millionen-Einnahmen, dem anderen ein schmerzhafter Verlust: Gladbachs Sportchef Roland Virkus (r.) und Finanz-Boss Stephan Schippers schauen auf ein Smartphone.

Die Transfer-Gerüchte halten sich hartnäckig – und ein Fohlen reagiert offen.

Am Donnerstag (1. Februar 2024) schließt das zweite Transferfenster dieser Saison – dann steht der Kader von Borussia Mönchengladbach für den Rest der ersten Spielzeit unter Gerardo Seoane (45) endgültig.

Steht Gladbach-Abgang bevor? Borussia-Star reagiert auf Transfer-Gerüchte

Nach dem Abgangs-Schock um Jonas Hofmann (31) Anfang Juli 2023 ist es Roland Virkus (57) aber gelungen, dass alle Hochkaräter gehalten werden konnten – bei Manu Koné (22) tat der verletzungsbedingte Ausfall nach der U21-EM ihr Übriges.

Trotz zwischenzeitlicher Gerüchte um Koné und mehreren weiteren Fohlen wird auch die Winter-Transferperiode aller Voraussicht nach ohne Kracher-Deal enden.

Doch die vergangenen Wochen und alle Medienberichte um mögliche Wechsel-Interessenten zeigen, dass es neben Koné drei Verteidiger gibt, die ganz besonders im Fokus stehen.

Auch bei Ko Itakura (27), Nico Elvedi (27) und Joe Scally (21) halten sich die Berichte hartnäckig, dass sie besonders bei Premier-League-Klubs auf dem Zettel stehen.

Müssen die Gladbach-Fans Angst um mögliche Star-Abgänge im Sommer haben? Das werden letztlich erst die kommenden Wochen und Monate zeigen.

Im Falle von Joe Scally sind die England-Gerüchte jedenfalls naheliegend. Der US-Nationalspieler bräuchte auf der Insel als Muttersprachler keine Eingewöhnungszeit – und in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten glänzten immer wieder US-Boys in England.

Zuletzt wurde der Rechtsverteidiger mit Newcastle United, Fulham und Bournemouth in Verbindung gebracht. Auch bei Milan, in der Vorsaison immerhin Champions-League-Halbfinalist, soll der 21-Jährige auf dem Zettel stehen.

Darauf wurde Scally im Interview mit dem Portal „Goal.com“ angesprochen und reagierte überraschend offen. Er machte keinen Hehl daraus, dass natürlich „alle Spieler“ die Gerüchte über sie sehen.

„Ich denke, dass es einem sogar Selbstvertrauen gibt, dass andere Teams dich wollen. Natürlich nimmst du das wahr, dem kann man mit Social Media nicht mehr ausweichen. Definitiv ist es bei mir so, dass ich daraus Selbstbewusstsein tanke für das nächste Spiel“, erklärt Scally, der seit 2021 für Borussia spielt.

Der US-Amerikaner weiter: „Wenn du dann aber im Spiel bist, liegt dein Fokus natürlich aber nicht mehr darauf, ob jetzt Verantwortliche von dem einen oder dem anderen Team gerade auf dich schauen könnten.“

Ausgesprochen offene und reflektierte Antwort eines jungen Mannes, der erst vor einem Monat 21 Jahre alt wurde. Scally wagte bereits mit 18 Jahren den Schritt aus New York an der Niederrhein – mit dem Ziel, sich in einer Top-Fünf-Liga durchzusetzen.

Das ist ihm in den vergangenen drei Jahren auf bemerkenswerte Art und Weise gelungen. Scallys Plan für sein Karriereende steht aber schon fest – dann will er wieder für seinen Ex-Klub New York City FC, bei dem Ex-Teamkollege Hannes Wolf (24) seit einigen Wochen spielt, auflaufen.

Scally ist nach einer Vertragsverlängerung im April 2023 noch bis Sommer 2027 an Borussia gebunden. Sollte es ihn also wirklich in Zukunft nach England ziehen, winkt den Fohlen eine ordentliche Ablöse im zweistelligen Millionen-Bereich.