„Tendieren in eine Richtung“ Fohlen-Debüt in Heidenheim? Seoane will Torwart-Frage schnell klären
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Gladbach-Coach Gerardo Seoane beim Training am 25. Februar 2025.
Copyright: IMAGO/Kirchner-Media
Wer steht beim nächsten Bundesliga-Spiel im Tor von Borussia Mönchengladbach?
Es ist wohl die brennendste Frage bei Borussia Mönchengladbach, wer im kommenden Bundesliga-Spiel am Samstag (1. März 2025, 15.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim zwischen den Pfosten steht. Die Möglichkeit, dass es zu einem Debüt eines Youngsters kommt, besteht auch weiterhin.
Gladbach-Coach will Torwart-Entscheidung am Samstag verkünden
Von einer Luxussituation im Tor hatte Trainer Gerardo Seoane (46), aber auch andere sportliche Verantwortliche von Borussia Mönchengladbach in den letzten Wochen und Monaten nur allzu gerne gesprochen.
Denn gerade auf der Position zwischen den Pfosten sind die Fohlen mit Moritz Nicolas (27) und Jonas Omlin (31) komfortabel mit zwei nominellen Nummer Einsern besetzt.
Dass sich die Situation innerhalb von einer Woche ändern könnte, damit hätte am Niederrhein wohl niemand gerechnet. Erst zog sich Moritz Nicolas (27) im Spiel gegen Union Berlin eine Verletzung an den Adduktoren zu, die ihn den Rest der Saison ausfallen lassen.
Eine Woche später der nächste Schlag: Nach einem Platzverweis von Jonas Omlin (31) in der 28. Spielminute gegen Augsburg stand plötzlich und selbst für ihn unerwartet Routinier Tobias Sippel (36) im Kasten. Und da der Schweizer damit gegen Heidenheim gesperrt ist, stellt sich die Frage, wer denn nun das Tor der Gladbacher hüten wird?
Denn trotz des Einsatzes von Sippel, der teamintern eigentlich als Nummer Drei gilt, ist gar nicht sicher, ob der 36-Jährige starten wird oder ob es mit dem halb so alten Tiago Cardoso Pereira (18) einen Debütanten im Tor geben wird.
Im Vorfeld des Spiels ließ Seoane die Frage weiterhin offen. „Es ist verständlich, dass die Frage ein hohes Interesse hat. Wie auf jeder Position evaluieren wir mit dem Stuff. Wir tendieren in eine Richtung und wollen eine schnelle Entscheidung, die wir Samstag nach Außen kommunizieren werden“, so der Schweizer.
Zu Vergleichen zwischen den Torhütern wollte sich der 46-Jährige ebenfalls nicht hinreißen lassen, immerhin trennen die beiden hinsichtlich des Alters eine gesamte Generation. „Tobi hat viel mehr Erfahrung, Tiago ist ein Spieler mit einem großen Potenzial für die Zukunft. Es ist schwierig, zwei Torhüter, in so einem unterschiedlichen Entwicklungsstadium zu vergleichen.“
Am Ende sei egal, wer spielt. „Wichtig ist am Ende das Verteidigen“, meinte Seoane, der abgesehen vom Sorgen-Trio aus Moritz Nicolas (27), Rocco Reitz (22) und Franck Honorat (28) sowie dem Gesperrten Omlin voraussichtlich alle Mann an Bord haben wird.